Probleme entstehen im Kopf – Lösungen im Bauch

Beim ersten Hinhören mag dieser Slogan befremdlich klingen, besonders für diejenigen, die der Meinung sind, dass der Mensch nunmal das Gehirn zum Denken und den Bauch zum Verdauen hat.

Ich werde Ihnen erläutern, was ich meine. Sie kenne bestimmt folgende Situation:

„Krisensitzung“ – die Umsätze sind Rückläufig, vermeintlich treue Kunden schauen sich nach Alternativen um, ihre Vertrieb- und Marketing-Abteilung „gibt alles“, um den (Abwärts-)Trend zu stoppen. Aber irgendwie will es nicht funktionieren. Workshops mit den betroffenen Abteilungen werden abgehalten, Lösungen erarbeitet, Aufgabenpakete verteilt und abgearbeitet.
„Wenn es jetzt nicht „flutscht“, wird die Luft dünn“, denken sich einige Beteiligte. Sie vielleicht auch, aber Sie als Unternehmensführer müssen die „die Zuversicht in Person“ sein, auch wenn Sie dabei manchmal Bauchschmerzen haben.

AHA! Bauchschmerzen! Wieso dass denn? Klar, Kopfschmerzen können vom „vielen Denken“ kommen, aber wieso haben Sie Bauchschmerzen? Weil Sie, aufgrund der Umstände, sich nicht sicher FÜHLEN, ob alles so klappt, wie Sie es hoffen. Sind die Lösungsansätze wirklich alle „mit gutem Gewissen“ durchdacht?

Was ist ein guten Gewissen? Nun, aus meiner Sicht haben die richtigen Lösungsansätze immer eines gemeinsam: sie vermitteln ein GUTES BAUCHGEFÜHL!

Sie stimmen mir vielleicht zu, wenn ich sage, dass wir Menschen uns die Fähigkeit antrainiert haben, eher das Schlechte an einer Sache zu sehen und bis ins kleinste Detail zu analysieren, als das Gute. Komischerweise fällt es uns leichter, negativ zu formulieren, zu denken und – leider – auch zu fühlen. Aber ist das verwunderlich? Die Nachrichten sind voll von negativen Schlagzeilen, im Fernsehen laufen (selbst zur heiligen Weihnachtszeit (!)) blutrünstige Horrorfilme. Computerspiele, um mal auf unsere Kinder zu sprechen zu kommen, beschäftigen sich mehr mit Kampf, Mord, Totschlag als mit Gemeinschaft, Freude, Achtung für den Nächsten. Das prägt für die Zukunft!

Nun fragen Sie sich, was das mit dem Thema Unternehmensfüh-L-ung zu tun hat.

Sehr viel, finde ich, denn durch diese alltägliche negative Konditionierung haben wir verlernt, den positiven Weg zu gehen. Und aufgrund dieses Negativ-Wegs, den wir fast automatisch einschlagen, weil wir es nicht (mehr) anders kennen, fällen wir Entscheidungen, die uns dann Bauchschmerzen bereiten. Augen zu und durch.

Mit meiner Arbeitsweise folge ich meiner Intuition!
Ich habe dabei gelernt, das Positive herauszufiltern, um es in einen goldenen Weg zu verwandeln.
Ich bin darauf trainiert, geschult, nennen sie es, wie sie wollen (aber formulieren sie es bitte positiv ;-)) das Positive zu verfolgen.
Dabei Blende ich nicht etwa das Negative aus, im Gegenteil: ich liefere ihnen die Begründung, warum eine Entscheidung negative Folgen haben wird, damit sie erkennen, dass es besser ist, dem Positiven zu folgen.

Und was ist das Ergebnis dieser Arbeit?

1. Klarheit
2. Eine positive Ausrichtung auf eine positive Zukunft
3. Ein GUTES BAUCHGEFÜHL!